Im Jahre 1949 schlossen sich einige tennisbegeisterte Damen und Herren im Dortmunder Norden zu einer losen Gemeinschaft zusammen, deren einziges Ziel es war, dem "weißen Sport" nach zu gehen. Die Namen dieser Personen, die damaligen Gründer des TC Grävingholz e.V., sind auf einer handgearbeiteten, gestickten Vereinsfahne verewigt, welche heute einen Ehrenplatz im Clubhaus des Vereins besitzt.

Sie pachteten ein Stück Waldgelände mit einer angrenzenden alten Waldschule, die durch den Krieg total zerstört war. Man begann mit Einsatzbereitschaft, Ideenreichtum und Talent zum Improvisieren den jungen Verein mit Leben zu füllen. In mühevoller Handarbeit wurde ein freier Platz geschaffen. Ein Tennisplatz aus gerodetem Waldboden, veredelt mit schwarzer Asche. Das erste Netz wurde aus Bindegarn für Getreidegarben geknüpft, als Netzpfosten dienten zwei Bäume. So begann das erste Spiel. Nach Beendigung konnte vom weißen Sport nicht mehr die Rede sein. Man war schwarz wie ein Bergmann nach der Schicht.

1951 gelang es unter Mithilfe von Spenden und Beihilfen zwei richtige Tennisplätze mit roter Asche zu bauen. 1952 wurde aus der Ruine des Heizungsgebäudes der früheren Waldschule ein Clubhaus mit Umkleideräumen. Die erste Satzung wurde am 18. Dezember 1954 verabschiedet und dem Amtsgericht Dortmund zur Eintragung in das Vereinsregister eingereicht.

In den folgenden Jahren folgte der Ausbau der Anlage. Heute verfügt der TC Grävingholz über 7 Tennisplätze.